Trujillo & Chiclayo

Herrscher von Chan Chan

Die "Stadt des ewigen Frühlings" Trujillo wartet nicht nur mit einem sehr angenehmen Klima auf Sie, sondern mit archäologischen Schätzen der Vergangenheit und kulinarischen Köstlichkeiten des Meeres. Hier, am Fluss Moche, entwickelte sich vom 1. bis 8. Jahrhundert die Kultur der Mochica, die ihre Nachfolge mit den Chimu hatten. Beide Völker hinterließen beeindruckende Bauwerke, kunsthandwerkliche Gegenstände und natürlich viele Mythen. Die Mochica waren die Bauherrren der riesigen Adobepyramiden Sonnen- und Mondtempel sowie Meister im Herstellen von Keramiken. Die Chimu beherrschten hingegen die Verabeitung von Metallen und erbauten mit Chan Chan die größte Lehmziegelstadt. Und nachdem die Chimu von den Inka erobert wurden, kamen Anfang des 16. Jahrhunderts die Spanier und begannen Trujillo nach kolonial-architektonischen Richtlinien auszubauen.

Auch Chiclayo war Einzugsgebiet der Mochica. Eine der größten Entdeckungen war 1987 der Fund des Grabes des Herrschers von Sipán in der Ausgrabungsstätte Huaca Rajada, gleichbedeutend wie die Entdeckung Tutenchamuns in Ägypten. Das Mochica-Oberhaupt war mit umfangreichen Schmuckstücken, Grabbeigaben aus Keramik, Waffen und weiteren Personen begraben worden. Seinem Fund folgten weitere Gräber und die beeindruckendsten Stücke können im didaktischen Museo Tumbas Reales de Sipán im unweit von Chiclayo liegenden Lambayeque besichtigt werden. Hier befindet sich auch das Museum Brüning, in dem die altperuanischen Funde aus dem Gebiet der Pyramiden von Tucume ausgestellt werden. Und nach so vielen kulturellen Schätzen sollten Sie auch die kulinarischen Genüsse dieser Stadt probieren, dazu zählen Gerichte aus Entenfleisch und Zicklein, gereicht mit Yuka, einer Maniokart, und Bohnen.