Allgemeine Information zu Peru & Bolivien

Marktfrauen

Im Folgenden erhalten Sie in alphabetischer Reihenfolge nützliche Informationen für Ihren Aufenthalt in Peru mit Abstecher nach Bolivien. Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Sie zu einem bestimmten Thema ausführlichere Details wünschen, so schreiben Sie uns bitte.

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Absicherung/Versicherungen
Bei der Wanderung auf dem Inka Trail und anderen Trekking-Touren im Heiligen Tal, der Umgebung von Cusco und der Cordillera Blanca sowie Cordillera Huayhuash in der Region Huaraz handelt es sich aus der Sicht von Versicherungen um eine „Abenteuerreise“ (Wanderung über 3.000 m Höhe) und birgt daher mehr Risiken als eine normale Rundreise. Bitte prüfen Sie daher, ob Ihre Reisekrankenversicherung eine etwaige medizinische Behandlung und entsprechenden Rücktransport (Evakuierung) abdeckt. Bei einigen Versicherungen sind „Abenteuerreisen/-sportarten“ vom Versicherungsschutz ausgenommen. Überprüfen Sie dies bitte. Eine ausreichende Versicherung muss spätestens 60 Tage vor Reisebeginn nachgewiesen werden. Tikuna Tours arbeitet mit Dritten touristischen Dienstleistern zusammen und übernimmt keine Gewähr für die Erfüllung der Serviceleitungen. Der Abschluss von Versicherungen unterliegt zu 100 Prozent dem Reisenden.

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Ein- und Ausreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger
Deutsche Staatsbürger reisen ohne Visum bis zu 181 Tage in Peru ein, wenn ihr Reisepass noch mindestens eine Gültigkeit von 6 Monaten nach dem Einreisedatum hat. Für Bolivien wird ebenfalls kein Visum benötigt, es wird oft ein Aufenthalt von 30 Tagen genehmigt. Eine Verlängerung bei der Ausländerbehörde ist unproblematisch. Führen Sie in beiden Ländern den Originalpass auf Reisen mit sich, bei Stadtrundgängen reicht eine Kopie. Es erfolgen oft Kontrollen und bei jedem Hotel-Check-In wird eine Kopie Ihres Passes zusammen mit der Tajeta Andina, der Einreise-Berechtigung, gemacht. Verlieren Sie die Tarjeta Andina bitte nicht, sonst müssen Sie 18% Steuer auf den Hotelpreis nachzahlen und haben den bürokratischen Aufwand einen Ersatz für die Tarjeta zu besorgen, um ausreisen zu dürfen. Informationen zum Impfausweis entnehmen Sie bitte dem Abschnitt Medizinische Hinweise.

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Feiertage Bolivien

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Januar, 01.Año Nuevo/Neujahr
Februar/März
Carnaval/Karneval
März/AprilPascuas & Semana Santa/Ostern
Mai, 01.Día de los Trabajadores/Tag der Arbeit
Mai/JuniFronleichnam
August, 06.Día de la Independencia/Unabhängigkeitstag
November, 01.Día de Todos los Santos/Allerheiligen
November, 02.Allerseelen
Dezember, 25.
Navidad/Weihnachten
Dezember, 31.
Noche de San Silvestre/Silvester
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Feiertage Peru

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Januar, 01.Año Nuevo/Neujahr
Februar/März 
Carnaval/Karneval
März/AprilPascuas & Semana Santa/Ostern
Mai, 01.
Día de los Trabajadores/Tag der Arbeit
Mai/Juni
Fronleichnam
Juni, 14.
Día de los Campesinos/Bauerntag (halbtags)
Juni, 29.Fiestra Pedro y Paulo/Peter und Paul
Juli, 28./29.
Día de la Independencia/Unabhängigkeitstag
August, 15.Virgen de la Asunción/Maria Himmelfahrt
August, 30.Santa Rosa de Lima/Heilige Rosa von Lima
Oktober, 08.Día de la Dignidad Nacional/Tag der nationalen Würde
November, 01.
Día de Todos los Santos/Allerheiligen
Dezember, 08.Inmaculada Concepción/Maria Empfängnis
Dezember, 25.
Navidad/Weihnachten
Dezember, 31. Noche de San Silvestre/Silvester
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Gastgeschenke
Ihre Rundreise führt Sie wahrscheinlich an mindestens einem Tag in die abgelegene Bergwelt der Anden, wo die Lebensbedingungen für die Bewohner besonders hart sind. Kleider- und Schuhspenden sind daher immer gern gesehen, Kinder freuen sich auch über Spielzeug und Schulmaterialien. Bitte nehmen Sie vom Mitbringen von Süßigkeiten Abstand, Zahnbürsten hingegen sind eine hervorragende Alternative! Wenn Sie eine Tour mit Übernachtung bei Einheimischen gebucht haben, so freut sich die Herrin des Hauses stets über Salz, Zucker oder Streichhölzer. Haben Sie unbedingt ein paar Fotos einstecken, von Ihrer Familie und vielleicht Ihrem Zuhause, um an gemeinsamen Abenden die Gastgeber mit Geschichten aus der fernen Heimat zu erfreuen. Fragen Sie uns außerdem nach unserem „Brillen-Projekt“!

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Geschichte Perus
Sicherlich haben Sie schon von der Kultur der Inka gehört und wissen, dass diese die Geschehnisse Perus wesentlich beeinflusst haben sowie diejenigen waren, auf die die spanischen Eroberer bei ihrem Eintreffen an der Küste trafen. Was viele jedoch nicht wissen, ist, dass die Zeit der Inka relativ kurz war, von 1200 bis 1572. Es gab 11 Regenten bis 1527, Manco Capac war der Reichsgründer. Einer der bekanntesten Herrscher war Pachacuti Yupanqui (1438-1471), der das Reich erweiterte und Tahuantinsuyu an seinen Sohn Tupac Yupanqui (1471-1493) übergab. Der 11. Inka Huayna Capac hatte zwei Söhne, Atahualpa und Huascar, die beide um die Herrschaft kämpften. Atahualpa gelang die Ermordung Huascars, konnte seinen Sieg aber nicht ausleben, da die Spanier ihn in Cajamarca festnahmen und hinrichteten. Das war das Ende des Inkareiches, obwohl es danach noch fünf Inkaherrscher gab, die um die Wiederherrichtung des Imperiums gegen die Konquistadoren kämpften. Es sollte nicht sein und mit der Kolonialzeit kamen große Veränderungen.

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Präinkaische Kulturen gab es viele, die Einteilung der Zeiträume wird auch Horizonte genannt. Der frühe Horizont (900 bis 200 v. Chr.) grenzt sich vom mittleren Horizont (600 bis 1000 n. Chr) durch die frühe Zwischenperiode (200 v. Chr. bis 600 n. Chr.) ab. Und vor dem Inka-Horizont (1450 bis 1534), auch später Horizont genannt, gibt es eine späte Zwischenperiode (1000 bis 1450 n. Chr.). Die ersten Anzeichen menschlicher Bevölkerung lassen sich in Pikimachay bei Ayacucho finden. Hier, in einer Höhle, wurden Knochen mit einem Alter von 21.000 Jahren entdeckt. Um 3500 v. Chr. wurde angefangen Mais anzubauen, die Domestizierung der Neuweltkamele Lamas und Alpakas erfolgte kurz darauf. Erste Kulturen waren Kotosh (1850 v. Chr), Sechín (1800 v. Chr.) und Chavín (1000 v. Chr.). An der südlichen Küste etablierten sich die Paracas (700 v. Chr.), später Nazca (200 v. Chr.), im Norden die Mochica (200 bis 800 n. Chr.), später die Chimú (1000 bis 1450 n. Chr.). Von all diesen Kulturen gibt es entweder Ruinen oder Grabfunde, die Sie auf Ihren Reisen bewundern können. Peru ist lebende Geschichte und Sie sind eingeladen, diese kennen zu lernen!

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Auf die Geschichte Boliviens gehen wir hier nicht weiter ein, erwähnen lediglich die Kultur Tihuanaco (100 v. Chr. bis 1000 n. Chr.), die im Altiplano eine der einflussreichsten Völker waren.

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Klima
Das Klima und die Temperaturen bestimmt jeweils die Gegend, in der Sie sich befinden. Die Costa, der schmale Küstenstreifen Perus am Pazifik, ist ganzjährig befahrbar, am heißesten ist es in der peruanischen Regenzeit zwischen Dezember und März. Das Andenhochland wird in diesen Monaten von regelmäßigen Niederschlägen heimgesucht, die beste Jahreszeit zum Reisen ist hier die Trockenzeit zwischen Mai und Oktober. Die Übergangsmonate April und November bieten sich weiterhin zum Reisen an, vorausgesetzt gelegentliche Regenschauer sind Ihnen lieber als Touristenmassen. Die dritte Zone ist die Selva, der Urwald im Amazonasbecken, der ganzjährig mit tropischen Temperaturen auf Sie wartet. Lediglich die Menge an Niederschlägen und somit der Wasserstand der Flüsse variieren zwischen Trocken- und Regenzeit. Im Hinblick auf die Temperaturen ist es so, dass die Küste auf max. 10 Grad Celsius tagsüber abkühlt, im „Hochsommer“ aber auf über 35 Grad Celsius ansteigen kann. Die Sierra ist bei Sonnenschein durch Temperaturen um 20 Grad Celsius gekennzeichnet, nachts kann es je nach Höhenlage auch schon einmal Minusgrade geben. Der Dschungel birgt mit durchschnittlich 33 Grad Celsius mit hoher Luftfeuchtigkeit keine Überraschung.

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Kommunikation
Es gibt keine öffentlichen Einwerf-Briefkästen. Postkarten am besten direkt bei der Post („Serpost“) oder an der Rezeption Ihres Hotels abgeben. Porto nach Europa beträgt zwischen 5 und 6,50 Soles, die Karte müsste nach etwa 10 Tagen ankommen.

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Telefonieren aus Peru ist sehr günstig aus so genannten „Locutorios“. Hier gibt es Telefonboxen, von denen für 0,50 bis 2,00 Soles auf das deutsche Festnetz angerufen werden kann. Der Tarif in den größeren Städten ist oft der günstigste, in abgelegenen Regionen kostet ein Anruf ins Ausland oft mehr. Mit dem eigenen Handy zu telefonieren ist nicht notwendig, die Roamingkosten übersteigen den Aufwand bei Weitem!

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Kultur und Menschen
Hier nur einige grundlegende Regeln, die auch in anderen Teilen der Welt gelten. Sie befinden sich in einem Schwellenland und sollten daher Ihren „Reichtum“ nicht offen zur Schau tragen. Auffälliger Schmuck und große Kameras locken Taschendiebe an, die besonders in Menschenmengen und auf Bahnhöfen aktiv werden. Die Peruaner und Bolivianer sind generell sehr freundliche Menschen, die offen an Ihnen interessiert sind. Hier und da ein kleiner Plausch kann den Alltag aufheitern und Sie lernen mehr über die heutige Lebensweise der Einheimischen. Bitte fotografieren Sie Menschen nur aus „sicherer“ Entfernung oder nachdem Sie die Erlaubnis erhalten haben. Gerade im Hochland herrscht der Aberglaube, dass mit dem Fotografieren die Seele eines Menschen eingefangen wird. Wenn Sie den Menschen helfen möchten, so schreiben Sie uns bitte und wir nennen Ihnen einige der Hilfs- und Sozialprojekte, die wir unterstützen (dazu auch unser Abschnitt Soziale Verantwortung von Tikuna Tours). Vermeiden Sie es aber, bettelnden Menschen (auch Kindern) Geld zu geben!

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Medizinische Hinweise
Bitte wenden Sie sich an Ihren Hausarzt, Ihr Tropeninstitut oder Ihren Amtsarzt für reisetechnische Impfempfehlungen. Sie entscheiden selbst, wogegen Sie sich impfen lassen wollen. Hilfreich für Reisen nach Südamerika ist stets die Abdeckung der Grundimpfungen plus Hepatitis und Gelbfieber (gerade für Reisen in den Amazonasurwald). Im Hinblick auf Malaria gab es keine gemeldeten Fälle bei Touristen in den letzten Jahren, ein Stand-by reicht wahrscheinlich aus.

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Beachten Sie vor allem vor Ort einige Hinweise, um nicht krank zu werden. Trinken Sie nur Wasser aus Flaschen, kein Leitungswasser. Vermeiden Sie Eiswürfel in Getränken sowie frische Salate. Essen Sie alles gut durchgebraten, gekocht oder geschält. Essen und Getränke auf der Straße riechen oft sehr lecker und sehen appetitlich aus, werden aber meist auf sehr schlecht gespülten Tellern oder in nur unzureichend gewaschenen Gläsern gereicht. Daher davon bitte Abstand nehmen!

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In der Höhe könnten Sie die Auswirkungen spüren. Kurzatmigkeit und leichte Kopfschmerzen sind normal, bei schwerwiegenderen Problemen (Übelkeit, Erbrechen, starker Schwindel) sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Trinken Sie viel Wasser und essen Sie am ersten Tag nur leicht. Medikamente gibt es vor Ort (Sorroche Pills), Sauerstoff haben die besseren Hotels meist an der Rezeption. Inhalieren Sie dieses kurz (etwa 5 bis 10 Minuten) und der Kopfschmerz wird verschwinden.

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Peruanisches Fremdenverkehrsamt/Touristinformation
Es gibt in Deutschland keine Touristinformation des Staates Peru. Informationen erhalten Sie aber dank PromPeru, der staatlichen Einrichtung zur Tourismusförderung, auf folgenden Homepages: www.peru.info (auf Deutsch) und www.peru.travel (ebenfalls auf Deutsch). Vor Ort gibt es in den größeren Touristenzentren Informationsbüros von PromPeru, die als i-Peru (Información y asistencia al turista) meist an zentralen Stellen liegen. Hier gibt es Infobroschüren, Hotel- und Restaurantempfehlungen sowie Busfahrpläne. Buchungen werden aber keine durchgeführt.

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Reisen im Land
Um von Lima in eine der peruanischen Großstädte wie Cusco, Arequipa, Puno, Trujillo, Chiclayo, Puerto Maldonado oder Iquitos zu gelangen, ist der Flug oft die schnellste Verbindung. Innerhalb des Landes sind Flugverbindungen oft nur mit dem Drehkreuz Lima möglich. Um also beispielsweise von Cusco nach Iquitos zu fliegen, sind zwei Flüge notwendig: Cusco - Lima und Lima - Iquitos. Nationale Fluganbieter sind LAN, Starperu, TACA und LCPeru, auf deren Webseiten Sie die jeweiligen Flugziele einsehen können.

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Busverbindungen gibt es in fast alle Städte und Dörfer, wobei wir aber nur die Fahrt mit guten Gesellschaften auf Langstrecken empfehlen. Dazu zählen Cruz del Sur und Oltursa, die mit ihren Doppeldeckerbussen einen sehr guten Service und erhöhte Sicherheit bei guten Preisen leisten. Oft ist bei Fahrten ab 8 Stunden eine kleine Mahlzeit enthalten, Filme werden auf mehreren Monitoren gezeigt.

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Zugverbindungen sind eher selten, nur die touristisch interessanten Strecken werden bedient. Ein sehr sporadischer Fahrplan besteht zwischen Lima und Huancayo (mit Weiterfahrt nach Huancavelica), auch Puno-Cusco/Cusco-Puno wird nicht an allen Tagen angeboten (Montag, Mittwoch und Samstag). Die bekannteste Strecke ist die nach Machu Picchu beziehungsweise Aguas Calientes, die Talstation der Ruinen. Um zur Inkazitadelle zu gelangen, müssen Sie entweder auf dem viertägigen Inkatrail unterwegs sein oder mit dem Zug fahren. Bahnhöfe gibt es in Poroy (bei Cusco) und Ollantaytambo (im Heiligen Tal der Inka), so dass Sie entsprechend Ihrer Reisepläne den Abfahrts- und Zielbahnhof wählen können!

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Sicherheit
Bitte achten Sie besonders in großen Städten, auf Busbahnhöfen und Märkten auf Ihre Wertgegenstände und Rucksäcke. Lassen Sie Ihr Gepäck nie aus den Augen (auch in den Hotellobbys nicht) und behalten Sie Ihre Dokumente und Geld sowie Geldkarten stets fest am Körper. Tragen Sie nicht unbedingt auffälligen Schmuck und zücken Sie Ihr Portmonnaie nicht unbeschwert in der Öffentlichkeit.

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Standards in Hotels & Restaurants
Die von uns ausgesuchten Hotels und empfohlenen Restaurants sind alle einwandfrei, sauber, hygienisch und von guter bis sehr guter Qualität. Sicherlich muss aber hinzu gefügt werden, dass es sich um „landestypische“ Einrichtungen handelt, die von „deutschen Qualitätsstandards“ noch nie etwas gehört haben. Vergleichen Sie nicht alles mit der ordnungsliebenden Heimat und tauchen Sie in eine neue Welt ein, wo die Abwechslung erst den Reiz ausmacht!

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Strom
In Peru beträgt die Spannung 220 V Wechselstrom mit 60 Hz. Auch Steckdosen mit 110 V sind in den meisten Hotels zu finden. In Bolivien beträgt die Spannung 220 V mit 50 Hz, auch hier 110 V vorhanden. Oft gibt es in den Bädern zwei verschiedene Steckdosen für beide Spannungen. Bringen Sie eventuell ihren internationalen Adapter mit.

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Taxifahren
In Peru gibt es keine Taxometer. Sie sollten sich vorher informieren, was der Preis der Strecke ist, die Sie zurück legen wollen. In Cusco gibt es zum Beispiel einen Einheitspreis für Fahrten in der Innenstadt. Sie halten ansonsten ein Taxi an der Straße an, nennen dem Taxifahrer Ihr Ziel und verhandeln dann kurz über den Preis. Achten Sie bitte auf sichere Taxis, am Besten lassen Sie sich ein Taxi vom Hotel rufen. Diese sind dann zwar ein bisschen teurer, aber Sicherheit geht vor!

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Trinkgeld
Unsere Angestellten werden alle fair enlohnt. Wenn Sie aber der Meinung sind, dass Ihr Reiseleiter oder der Busfahrer sich sehr gut um Sie gekümmert haben, so ist ein kleines Trinkgeld stets gern gesehen. In Hotels können Sie dem Kofferträger ein kleines Entgeld zustecken und auch in Restaurants ist das „großzügige Aufrunden“ der Rechnung eine Anerkennung an das Haus, die Köche und den Kellner.

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Währung & Finanzen
Die Währung von Peru heißt Nuevo Sol. Es gibt Scheine zu 10, 20, 50, 100 und 200 Soles sowie Münzen zu 10, 20, 50 Cent und 1, 2 und 5 Soles. Den Wechselkurs entnehmen Sie bitte der Tageszeitung oder dem Internet. Sie können sowohl bei der Bank als auch bei Wechselstuben tauschen. Peru hat ganz offiziell auch Wechsler auf der Straße stehen, oft vor den Banken oder Wechselstuben. Sie sind durch eine Weste mit Dollar- und Eurozeichen sowie einem Taschenrechner in der Hand gekennzeichnet. Tauschen Sie hier nur in Begleitung einer Person, die sich auskennt (Ihr Guide). Neben Soles kann in größeren Städten in Hotels und Restaurants auch mit US-Dollar gezahlt werden. Oft ist der Wechselkurs aber schlechter.

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Achten Sie beim Tauschen unbedingt darauf, dass die Scheine in nationaler und internationaler Währung fehlerfrei sind, d.h. keine Risse haben oder Ecken fehlen oder beschrieben/bestempelt sind. Solche Scheine werden oft nicht in Geschäften und auf Märkten genommen! Vermeiden Sie es mit Reiseschecks unterwegs zu sein. Es kann oft nur noch in Banken getauscht werden, die dann hohe Kommissionen verlangen.
Die bolivianische Währung heißt Bolivianos.

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Zeit
Der Zeitunterschied zu Peru beträgt MEZ -6 (Sommerzeit -7) Stunden. Zu Bolivien sind es MEZ -5 (Sommerzeit -6) Stunden. Achten Sie darauf, dass eine Stunde Zeitunterschied zwischen Peru und Bolivien herrscht und beim Grenzübergang die Zeit umgestellt werden muss.