Manu-Nationalpark

Papageien an der Lehmlecke

Folgende Touren bieten wir an:

\n\n

Östlich von Cusco und an den Abhängen der Anden gelegen, wurde der Nationalpark Manu 1973 gegründet. Bereits bei seiner Gründung erklärte die UNESCO das Schutzgebiet zum Biosphärenreservat und 1987 zum Weltnaturerbe. Sein Ziel ist nicht nur die Erhaltung der regenwaldtypischen Flora und Fauna, sondern auch der Schutz vieler autochthonen Indigena-Stämme, die hier leben und nur selten Kontakt mit Menschen haben, die nicht im Dschungel leben. Eine besondere Charakteristik der Nationalparkes ist, dass er sich über einen Höhenunterschied von 4000 m zieht und dadurch zu seinen ökologischen Zonen neben Regenwald auch Bergnebelwald und Hochgebirge zählt. Die Anreise ist spektakulär, da Sie in Cusco (Hochgebirge) mit dem Bus losfahren, den Bergnebelwald durchqueren und schließlich im Tiefland im Dschungel ankommen und auf ein Netz aus Flüssen umsteigen.

\n

Ein Paradies für Biologen ist es ohne Zweifel, aber auch Sie werden auf Ihre Kosten kommen und sicherlich hervorragende Fotomotive finden. Wahrscheinlich sehen Sie zunächst den Balztanz des Andenklippenvogels, der mit seinem prächtigen roten Kamm für Aufsehen sorgt. Mit etwas Glück kann auch ein Jaguar vor Ihren Augen auftauchen, meist am Fluss trinkend, wenn Sie mit dem Boot vorbei fahren. Zu seinen Beutetieren zählen viele Affenarten wie Gehaupte Kapuziner und Tamarine, die Sie eventuell sehen werden. Kaimane tauchen am Rande des Flusses auf und gerade bei Nacht reflektieren ihre Augen rot. Begeben Sie sich mit uns auf diese Reise in eine fast unberührte Welt, genießen Sie nachts die Geräuschkulisse des Dschungels mit seiner Tausendundeinen Stimme und lernen Sie vor allem mehr darüber, warum dieses Gebiet auch weiterhin geschützt werden muss!